Von George Bush zu Donald Trump

Mit dem Alter kommt die Gelassenheit, meint Wilhelm Schmid; u.a. weil man weiß, dass die Welt schon oft untergehen sollte und es dann doch anders gekommen ist.
Jetzt erinnere mich daran, wie wir alle George Bush gehatet haben, den fanden wir auch richtig dumm (obwohl er in Yale und Harvard war, aber gut, Geld und Kontakte machen ja so manches möglich).

An die Demos gegen den Irakkrieg und das Haus auf der rechten Wienzeile beim Naschmarkt, das in Riesenlettern „Bush go home“ auf dem Dach stehen hatte. An die Michael Moore-Bücher und Dokus (nach „Bowling for Columbine“ habe ich mein Leben so gar nicht gepackt und ich war sicher nicht der einzige). Die 9/11-Inside Job-Theorien und Diskussionen dazu.
Ich kann mir nicht helfen, aber so richtig gelassen werde ich bei diesem Blick in die jüngere Vergangenheit dann doch nicht. Die Welt steht zwar immer noch; aber den Irakkrieg, Guantanomo-Bay, die Afghanistaninvasion, den Patriot Act oder die Sache mit der globalen Überwachung hätte man doch wesentlich besser machen bzw. überhaupt bleiben lassen können.

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